Tödliche Messerattacke auf Daniel H. in Chemnitz: Widersprüche bei Ermittlungen

Chemnitz - In knapp drei Wochen startet der Prozess um die tödliche Messerattacke auf Daniel H. im Sicherheitssaal des Oberlandesgerichts Dresden (OLG). Laut einem Medienbericht gibt es aber widersprüchliche Aussagen.

Für das Opfer Daniel H. wurde eine Gedenktafel an der Brückenstraße angebracht.
Für das Opfer Daniel H. wurde eine Gedenktafel an der Brückenstraße angebracht.  © Maik Börner

Nach einem Bericht der "Zeit" widersprechen sich einige Zeugenaussagen und Ermittlungsergebnisse. So gehe an einer Stelle die Staatsanwaltschaft davon aus, dass das Opfer, der 35-jährige Daniel H. mit zwei Messern erstochen wurde.

An einer anderen Stelle in der Anklageschrift ist jedoch wieder nur von einem Messer die Rede. Die Ermittler fanden laut der Anklageschrift auch nur ein Messer.

Auch habe der Hauptbelastungszeuge seine Aussage zugunsten des in U-Haft befindlichen Angeklagten Alaa S. revidiert.

Der Prozess soll am 18. März am Oberlandesgericht in Dresden beginnen. Neun Verhandlungstage sind angesetzt.

Blumen und Kerzen erinnerten am Tatort wochenlang an die tödliche Messerattacke.
Blumen und Kerzen erinnerten am Tatort wochenlang an die tödliche Messerattacke.  © Sven Gleisberg

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