Chemnitz: Drei Jahre Haft für Messerstecher

Chemnitz - Nach einer Messerstecherei im Juli 2019 in Chemnitz musste sich nun ein 22-jähriger Afghane vor dem Landgericht Chemnitz wegen versuchten Totschlags verantworten. Jetzt fiel das Urteil.

Mohabat E. (22) vor dem Landgericht Chemnitz.
Mohabat E. (22) vor dem Landgericht Chemnitz.  © Kristin Schmidt

Der junge Mann muss nun für drei Jahre hinter Gitter. Er wurde vom Chemnitzer Landgericht der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen.

Anfang Juli vergangenen Jahres war er an einem Streit unter Migranten vor einem Imbiss an der Brückenstraße/Ecke Straße der Nationen in Chemnitz beteiligt gewesen. Er hatte auf einen 20-jährigen Landsmann mit einem Messer eingestochen.

Er soll dabei gesagt haben, dass er ihn töten wolle. Das Gericht sah für die Tötungsabsicht nicht genügend Beweise.

Das Opfer erlitt bei der Messerstecherei lebensgefährliche Verletzungen. Das Opfer konnte noch rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden, weil ein dritter Afghane eingriff.

Die Auseinandersetzung passierte an der Ecke Brückenstraße/Straße der Nationen.
Die Auseinandersetzung passierte an der Ecke Brückenstraße/Straße der Nationen.  © Harry Härtel/Haertelpress

Titelfoto: Kristin Schmidt

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