Sachsengespräch mit MP Kretschmer: Was Chemnitz kann und braucht

Chemnitz - "Ich wünschte mir für die Lausitz, dass alle so zupacken wie hier!", lobte Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) die Chemnitzer beim "Sachsengespräch" im Stadion Chemnitz. "Die Stadt kann stolz sein auf das, was täglich geleistet wird. Ich sehe viel Zuversicht."

Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) stellte sich beim "Sachsengepräch" den Fragen der Chemnitzer.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) stellte sich beim "Sachsengepräch" den Fragen der Chemnitzer.  © Kristin Schmidt

Viele interessierte Bürger waren gekommen, um Fragen an den MP zu richten. Großes Thema: "Wird die CDU auf Landesebene mit der AfD koalieren?" Kretschmers deutliche Antwort: "Nein! Wir werden weder mit der AfD noch mit der Linken zusammenarbeiten."

Ob er sich eine Zusammenarbeit mit den Grünen vorstellen kann, ließ er offen. Das brachte ihm den Unmut vieler Anwesender ein. Einige verließen sogar empört den Raum. Kretschmer betonte: "Die Stadt braucht Zuwanderung. Ohne willige und fähige Menschen von außen kann das Fachkräfteproblem in den kommenden Jahren nicht gelöst werden.“

Auch zum Tötungsfall Daniel H. äußerte er sich: "Natürlich wünsche ich mir eine schnelle Aufklärung", so Kretschmer.

Aber die Justiz sei unabhängig, sie folge ihrem eigenen Tempo. Es sei gut, wenn jetzt so gründlich geprüft werde wie jüngst bei der nächtlichen Tatortbegehung (TAG24 berichtete).

Zahlreiche interessierte Chemnitzer waren beim Sachsengespräch dabei.
Zahlreiche interessierte Chemnitzer waren beim Sachsengespräch dabei.  © Kristin Schmidt

Titelfoto: Kristin Schmidt

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