B169 gilt als eine der lautesten Straßen: Verkehrslärm plagt die Ebersdorfer

Chemnitz - Nachts nur mit Oropax schlafen, tagsüber nur mit Ohrstöpseln im Garten sitzen - die Ebersdorfer rund um die Brettmühle sind vom Verkehrslärm arg gebeutelt. Und es droht noch mehr Verkehr auf der B169. CDU-Stadtratskandidat Michael Specht (33) will den Anwohnern helfen.

Anwohner an der B 169 in Ebersdorf sind erbost über den Verkehrslärm. Michael Specht (CDU, 2. v.l.) will sich um Lärmschutz kümmern.
Anwohner an der B 169 in Ebersdorf sind erbost über den Verkehrslärm. Michael Specht (CDU, 2. v.l.) will sich um Lärmschutz kümmern.  © Maik Börner

Dieter Haase (67) wohnt an der Brettmühle und ist empört: "Der Verkehrslärm ist nicht auszuhalten. Wenn die A4 dicht ist, weichen viele Fahrer auf die Bundesstraße aus - dann brettern Autos im Sekundentakt hier vorbei."

Schon 2007 habe die Stadt in einem Lärmgutachten festgestellt, dass die B 169 zu den lautesten Straßen in Chemnitz gehört.

Und es kommt noch schlimmer, befürchtet Michael Specht: "Erst 2027 wird der Weiterbau des Südrings bis zur Autobahn in Oberlichtenau zu einer Entlastung führen. Vorher aber wird der provisorische Anschluss des Südverbunds am Ortsausgang Chemnitz den Verkehr noch verstärken." Andrea Geipel (60) ergänzt: "Die meisten Autofahrer sind auch noch zu schnell unterwegs."

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Darum traf sich Michael Specht mit den Anwohnern und sagte: "Die Politik darf die Ebersdorfer nicht allein lassen. Die Verwaltung muss prüfen, wie sie den Menschen helfen kann, mit Flüsterasphalt, einer Verlängerung des Tempo-50-Bereichs um die Brettmühle und mit Tempokontrollen."

Ein Thema für den neuen Stadtrat.

Die Verkehrsmengen auf der Bundesstraße nehmen zu - und an Tempo 50 halten sich auch längst nicht alle.
Die Verkehrsmengen auf der Bundesstraße nehmen zu - und an Tempo 50 halten sich auch längst nicht alle.  © Maik Börner

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