Spontane Demo gegen Rechtsterrorismus in Chemnitz

Chemnitz - Spontandemo am Nischel. Rund 30 Anhänger der Gruppen "Aufstehen gegen Rassismus" und Chemnitz nazifrei treffen sich derzeit vor dem Karl-Marx-Monument in der Brückenstraße und demonstrieren gegen Rechtsterrorismus in Chemnitz.

Die jungen Leute malten Transparente und hängten sie am Sockel des Denkmals auf.
Die jungen Leute malten Transparente und hängten sie am Sockel des Denkmals auf.  © Bernd Rippert

Am Montagmorgen hatte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe bekanntgegeben, dass die Polizei sieben mutmaßliche Mitglieder einer rechtsterroristischen Gruppe namens "Revolution Chemnitz" festgenommen hat.

Die Gruppe plante nach Angaben der Ermittler einen politischen Umsturz in Deutschland und Anschläge auf Politiker, Journalisten sowie andere führende Vertreter der Gesellschaft.

Darum meldeten "Aufstehen gegen Rassismus" und Chemnitz nazifrei am Montagnachmittag eine Spontandemo vor dem Nischel an.

Die jungen Leute malten Transparente mit der Aufschrift "Kohlmann, Pegida, Pro Chemnitz und AfD sind verantwortlich für terroristische Bürgerwehr", hängten sie am Sockel des Denkmals auf.

Die Organisatorin Gabi Engelhardt (57) kündigte ab heute "tägliche Mahnwachen vor dem Nischel bis zum Jahresende" an. Die Chemnitzerin zu TAG24: "Wir wollen hier jeden Tag stehen und zeigen, wem Chemnitz gehört."

Die Organisatorin Gabi Engelhardt (57) kündigte ab heute "tägliche Mahnwachen vor dem Nischel bis zum Jahresende" an.
Die Organisatorin Gabi Engelhardt (57) kündigte ab heute "tägliche Mahnwachen vor dem Nischel bis zum Jahresende" an.

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