Nach Zoff um Müll: Gelbe Tonnen sollen wieder öfter geleert werden

Chemnitz - Zurück in die Zukunft: Die CDU möchte den 2018 gefassten Beschluss, die neuen Gelben Tonnen in den Chemnitzer Randbereichen statt alle zwei nur noch alle vier Wochen leeren zu lassen, wieder rückgängig machen.

Der Bericht über den Müll-Ärger am Chemnitzer Stadtrand hat CDU-Stadtrat Tino Fritzsche nachdenklich gemacht.
Der Bericht über den Müll-Ärger am Chemnitzer Stadtrand hat CDU-Stadtrat Tino Fritzsche nachdenklich gemacht.  © Maik Börner

"Nach dem Bericht über den Müll-Ärger der Bürger in Reichenbrand, Ebersdorf oder Grüna muss die Politik reagieren", sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Tino Fritzsche (57).

Er räumt ein: "Auch wir hatten im Betriebsausschuss für die verlängerten Rhythmen gestimmt. Aber nun sehen wir, dass dieser am grünen Tisch gefasste Plan in der Realität nicht funktioniert."

In den Randbereichen soll man möglichst bald wieder zur 14-Tage-Abholung der Leichtverpackungen zurückkehren. "Aber natürlich müssen wir das auch noch in der Fraktion besprechen."

Für die Leerung der Gelben Tonnen (teilweise noch Gelbe Säcke) ist der ASR zuständig. In der Kernstadt werden die Tonnen jede Woche geleert.

Ärger um gelbe Säcke: Die CDU rudert zurück.
Ärger um gelbe Säcke: Die CDU rudert zurück.  © Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg

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