Chemnitzer Museumsnacht feiert neuen Besucherrekord

Chemnitz - Die Nacht zum Tag gemacht: Die 19. Chemnitzer Museumsnacht hat mehr Besucher angelockt als im Vorjahr und kann einen neuen Rekord verzeichnen.

In den Kunstsammlungen bedruckten Seraphina (9) und Jeremy (9) mit Petra Reichmann Beutel mit Motiven von Karl Schmidt-Rottluff.
In den Kunstsammlungen bedruckten Seraphina (9) und Jeremy (9) mit Petra Reichmann Beutel mit Motiven von Karl Schmidt-Rottluff.  © Uwe Meinhold

"Mehr als 9.500 Besucher entschieden sich für das bis spät in die Nacht reichende Programm der fast 30 beteiligten Museen, Galerien und Einrichtungen", so eine Rathaussprecherin. "Das sind gut 500 Nachtschwärmer mehr als im Vorjahr."

Die Veranstaltungsreihe ist aber nicht nur für große Kunstliebhaber gedacht. Rund 3.500 Kinder und Jugendliche schauten sich in den Museen um.

Für sie gab es Mitmachangebote und Aktionen an 14 Standorten. "Mit großer Neugierde machten sich die jungen Entdecker an die Arbeit", sagt Gabriele Martin, Projektleiterin der Museumsnacht.

Noch bis 12. Mai können Kinder und Jugendliche ihre Entdeckerkarten in den Museen oder im Kulturbetrieb im Tietz abgeben. "Es werden tolle Sachpreise verlost, mitmachen lohnt sich", sagt Gabriele Martin.

Viele zog es auch an den Nischel, wo der 200. Geburtstag von Karl Marx gefeiert wurde. Die audio-visuelle Show "Calling Marx" verfolgten rund 500 Menschen. Mit Licht- und Ton-Animation hielt der Nischel einen Monolog zur heutigen Zeit.

Daniel Buren brachte den Lulatsch des HKW Nord zum Leuchten. Was der Künstler noch so macht, zeigen die Kunstsammlungen.
Daniel Buren brachte den Lulatsch des HKW Nord zum Leuchten. Was der Künstler noch so macht, zeigen die Kunstsammlungen.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold


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