Nach G20-Randale: CDU will Jugendzentrum überprüfen

Das Alternative Jugendzentrum an der Chemnitztalstraße.
Das Alternative Jugendzentrum an der Chemnitztalstraße.  © Maik Börner

Chemnitz - Die Randale linksautonomer Chaoten rund um den G20-Gipfel beschäftigen auch Politiker in Chemnitz. Die CDU/FDP-Fraktion im Rathaus nimmt jetzt das „Alternative Jugendzentrum“ an der Chemnitztalstraße ins Visier.

Alexander Dierks (29) ist Mitglied im sächsischen Landtag. Er fordert: „Wir wollen, dass Veranstaltungen wie der antifaschistische Jugendkongress im April noch einmal überprüft werden.“ Damals hatten sich rund 300 junge Linke getroffen, drei Tage lang wurden Punkte wie „Selbstverteidigung“, „Einführung in Anarchismus“ oder „Möge die Nacht mit Euch sein!“ besprochen.

Die Veranstalter machten damals keinen Hehl aus ihren Zielen: „Aber vor allem wollen wir mit euch darüber ins Gespräch kommen, was wir meinen, wenn wir sagen: ’die Logistik des Kapitals lahmlegen!‘ und wie wir uns das im Sommer in Hamburg vorstellen.“

Dierks will das „AJZ“, dass jährlich rund 670.000 Euro Fördergelder aus dem städtischen Haushalt bekommt, nicht generell kriminalisieren: „Wir stellen die Arbeit des Alternativen Jugendzentrums nicht unter Generalverdacht."

"Jedoch muss ein Träger der Jugendhilfe eine klare Abgrenzung zu Extremisten gewährleisten.“

Titelfoto: Maik Börner


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