Nach Rückkehr aus Oman: Görlitz befürchtet Rückschlag für Abora-Projekt

Am Montag kehrte Dominique Görlitz nach Chemnitz zurück.
Am Montag kehrte Dominique Görlitz nach Chemnitz zurück.  © Kristin Schmidt

Chemnitz - Der Chemnitzer Altertumsforscher Dominique Görlitz befürchtet durch seinen Zwangsaufenthalt im Oman einen Rückschlag für sein kommendes Abora-Projekt.

Das Schlimmste sei der immaterielle Schaden. Denn alles beginne mit Glaubwürdigkeit, sagte der Experimental-Archäologe am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Mit der Mission "Abora V" will Görlitz nachweisen, dass mittels Schilfbooten bereits im Altertum auf dem Seeweg Handelsbeziehungen zwischen der heutigen russischen Schwarzmeerküste und Ägypten bestanden haben.

Der 50-Jährige Wissenschaftler war am Montag aus dem Oman zurückgekehrt. Wegen eines Haftbefehls aus Ägypten war er Anfang April in Maskat verhaftet worden und durfte nach seiner Freilassung das Land zunächst nicht verlassen.

Seit Montag ist Görlitz zurück in Chemnitz.

Dominique Görlitz befürchtet einen Rückschlag für sein nächstes Abora-Projekt.
Dominique Görlitz befürchtet einen Rückschlag für sein nächstes Abora-Projekt.  © Toni Stöll

Titelfoto: Toni Stöll


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