Zum Friedenstag am 5. März: Bündnis "Chemnitz Nazifrei" befürchtet rechte Demos

Chemnitz - In Chemnitz droht neuer Demo-Ärger.

Zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung 1945 haben Schüler ein Friedenspuzzle entworfen.
Zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung 1945 haben Schüler ein Friedenspuzzle entworfen.  © Sven Gleisberg

Bunte Banner am Rathaus werben derzeit für den Friedenstag am 5. März. Das Bündnis "Chemnitz Nazifrei" hat Angst, dass Rechtsradikale das Gedenken an die Bombardierung der Stadt vor 75 Jahren stören könnten.

"Erst letztes Jahr gab es wieder Naziaktivitäten. Pro Chemnitz marschierte am Zentralfriedhof auf, deutete deutsche Täter zu Opfern um. Nun steht zu befürchten, dass damit eine neue Tradition aufgebaut werden soll und es in diesem Jahr, auch im Hinblick auf die Oberbürgermeisterwahlen, wieder zu einer Anmeldung kommen kann", schreibt das Bündnis auf Facebook.

Bislang wollen laut Stadt der friedensbewegte Bürgerverein "Für Chemnitz", der Evangelisch-Lutherische Kirchenbezirk, "Aufstehen gegen Rassismus", der Deutsch-Russische Förderverein sowie die Gruppe "Aufstehen Chemnitz" öffentliche Versammlungen im Zentrum starten. Aufmärsche durch Rechtsradikale sind bisher nicht angemeldet.

"Chemnitz Nazifrei" sagt aber: "Egal wann und egal wo, wir werden uns entgegenstellen."

Seit vergangenen Freitag hängen wieder bunte Friedensbanner am Rathaus.
Seit vergangenen Freitag hängen wieder bunte Friedensbanner am Rathaus.  © Sven Gleisberg

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