Stinkt nicht: Neue Bio-Tonne für Chemnitz

Neue Mini-Mülleimer (3, 5 und 7 Liter): Dort sollen Kaffeefilter, Eierschalen oder Apfelgriebse zwischengelagert und dann zu den Bio-Tonnen gebracht werden.
Neue Mini-Mülleimer (3, 5 und 7 Liter): Dort sollen Kaffeefilter, Eierschalen oder Apfelgriebse zwischengelagert und dann zu den Bio-Tonnen gebracht werden.  © Klaus Jedlicka

Chemnitz - Die Guten ins Töpfchen! Der ASR testet eine neue Bio-Tonne. Diese soll Chemnitzer zum Mülltrennen animieren und gleichzeitig üble Gerüche bekämpfen.

Die Kosten des auf zwei Jahre angelegten Versuchs betragen 18.000 Euro für 300 Bio-Tonnen der neuesten Generation. "Die Behälter haben spezielle Geruchsfilter", sagt ASR-Chef Dirk Behrendt (57).

Auch in der heimischen Küche können neue Mülleimer (3, 5 und 7 Liter) Einzug halten. Dort sollen Kaffeefilter, Eierschalen oder Apfelgriebse zwischengelagert und dann zu den Bio-Tonnen gebracht werden. Kosten für 1.000 Mini-Tonnen: 10.000 Euro.

Rund 80 Kilo Bio-Müll produziert jeder Chemnitzer im Schnitt. Der Haken an der Sache: "Manchmal landen auch Plastiktüten mit im Bio-Abfall", so Dirk Behrendt. Das wiederum beeinträchtigt die Qualität des Biomülls, der weiterverwertet wird.

Der ASR entsorgt pro Jahr insgesamt 18.000 Tonnen Bio-Abfälle. Die werden zu Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet oder als Ausgangsstoff für Biogas-Anlagen verwendet.

Klein, fein und stinkt nicht: ASR-Sprecherin Beate Bodnár (53) präsentiert die neue Bio-Tonne. Die hat im Deckel einen Filter.
Klein, fein und stinkt nicht: ASR-Sprecherin Beate Bodnár (53) präsentiert die neue Bio-Tonne. Die hat im Deckel einen Filter.  © Klaus Jedlicka

Titelfoto: Klaus Jedlicka


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