Niners-Wahnsinn! Basketball-Krimi findet gutes Ende

Joe Lawson versenkt ihn!
Joe Lawson versenkt ihn!  © Peter Zschage

Chemnitz - Das war nichts für schwache Nerven! Was die 2086 Zuschauer in der Hartmannhalle zu sehen bekamen, war ein Basketball-Krimi aller feinster Güte.

Beim 79:67 (31:37) gegen die MLP Academics holten die Chemnitzer Korbjäger erst ganz spät zum finalen Schlag aus.

Innerhalb des Perimeters waren die Niners zu Beginn zielsicher, von außerhalb der Drei-Punkt-Linie trafen dagegen nur Virgil Matthews und Chris Carter – viermal ging das Leder neben den Ring.

Zudem machten sich die Korbjäger in Weiß-Orange durch simple Schritt- und Annahmefehler das Leben unnötig schwer. Heidelberg - im modischen grau-weißen Pyjama-Look - nutzte die Ungenauigkeiten aus und ging mit einer 20:17-Führung ins zweite Viertel.

Es war ein erbitterter Kampf! Am Ende siegten die Niners mit 79:67
Es war ein erbitterter Kampf! Am Ende siegten die Niners mit 79:67  © Peter Zschage

Den Niners klebte das Pech an den Fingern. Die Dreierquote sank zeitweise auf nur 18 Prozent, während die Academics konstant um die 70 Prozent verbuchten.

Der Rückstand wuchs auf acht Punkte (23:31).

So würde es nix mit dem Playoff-Heimrecht werden. Das wussten auch die Fans, die wie eine Eins hinter ihrem Team standen. Als Michael Fleischmann mit der Pausensirene per Dreier auf 31:37 verkürzte, war in der „Hartmannhölle“ der Teufel los.

Doch egal was die Niners zunächst nach dem Seitenwechsel versuchten, Heidelberg gab die passende Antwort. Immerhin gab es im dritten Viertel einen kleinen Lichtblick – der Abstand (47:53) wurde nicht größer. Und sechs Punkte sind im Basketball ein Klacks. Das wussten auch Niners-Topscorer Joe Lawson (22 Punkte) und Co..

Die letzten zehn Minuten waren einfach der Wahnsinn! Den Niners gelang auf einmal (fast) alles - die Menge tobte.


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