Etat, Halle, Kader: Sind die Niners fit für die Bundesliga?

Chemnitz - Die Niners mischen die ProA auf. Elf Spiele, elf Siege - die makellose Bilanz überrascht auch Geschäftsführer Steffen Herhold.

Die Hartmann-Halle platzt zu den Niners-Heimspielen aus allen Nähten. Geschäftsführer Steffen Herhold will bei einem Aufstieg in die Arena Chemnitz umziehen.
Die Hartmann-Halle platzt zu den Niners-Heimspielen aus allen Nähten. Geschäftsführer Steffen Herhold will bei einem Aufstieg in die Arena Chemnitz umziehen.  © Peter Zschage

"Wir wollen unter die ersten Vier. Dass es so gut läuft, ist schon krass. Damit konnte keiner rechnen. Das ist auch nicht planbar. Die Mannschaft geht gut damit um. Sie will die Serie so lange wie möglich am Leben erhalten", sagt der Chemnitzer.

Herhold weiß: Die Saison ist noch lang. Da kann noch einiges passieren, wie die Verletzungen von Matt Vest, Lukas Wank und Ivan Elliot zeigen. Zudem werden in den Playoffs die Karten neu gemischt.

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Etat

Der liegt momentan bei rund 1,5 Millionen Euro und müsste verdoppelt werden. Durch den Fünfjahresvertrag mit Telekom Sport erhalten die Erstligisten TV-Gelder. Der ohnehin schon gute Zuschauerschnitt dürfte weiter steigen. "Wir müssten beim Sponsoring 80 Prozent draufsatteln", erklärt Herhold: "Wir setzen auf Regionalität. Viele Firmen haben richtig Bock darauf."

Applaus für die Niners: Die Chemnitzer Basketballer mischen derzeit die ProA auf.
Applaus für die Niners: Die Chemnitzer Basketballer mischen derzeit die ProA auf.  © Peter Zschage

Halle

Die Hartmann-Halle platzt zu den Heimspielen längst aus allen Nähten und ist laut Herhold "ausvermarktet". Zwei Mal weichen die Niners in dieser Saison in die Arena Chemnitz aus. Die soll bei einem Aufstieg dauerhafte Heimspielstätte werden. Eine höhere Zuschauer-Kapazität ist nur ein Vorteil. Herhold: "In Sachen Hospitality und VIP-Bereich bietet die Arena ganz andere Möglichkeiten und große Umsatzchancen."

Kader

Wer so eindrucksvoll durch die ProA marschiert, kann auch im Oberhaus mithalten. Einen Komplett-Umbruch soll es bei einem Aufstieg nicht geben. Herhold: "Vom Tabellenkeller der 1. Liga ist das jetzige Team nicht so weit weg. Das sind alles super Jungs mit Entwicklungspotenzial und einer tollen Mentalität. Punktuell müssten wir aber sicher etwas machen."

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