Was machen die ganzen Bauzäune am Nischel?

Die Parzellen bilden kleine, begehbare Räume.
Die Parzellen bilden kleine, begehbare Räume.

Chemnitz - Bauzäune wohin man blickt: Wer die Straße der Nationen entlang läuft und zum Nischel will, steht plötzlich vor dutzenden von Zäunen.

Die Zäune gehören zu einem Kunstprojekt mit dem Namen "Distrikt" des Hamburger Künstlers Florian Huber (32). Rund um das Marx-Monument entstehen dabei 50 Zellen mit insgesamt 300 Zaunselementen.

Huber schweißt und flext die Zäune zu gleichgroßen Parzellen mit Dach und Eingang zusammen. Die entstehenden Räume sollen für Kunst-Performance genutzt werden.

Am Freitag soll die Installation eröffnet werden und dann bis Mitte September stehen bleiben. Sie ist als Vorgeschmack auf das Festival für urbane Kunst, Ibug, gedacht, das am letzten August- und ersten Septemberwochenende im Spezialmaschinenbau (Lerchenstraße) stattfindet.

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Programm "Lokaler Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und ein weltoffenes Chemnitz" unterstützt.

Zwischen Marx-Monument und Straße der Nationen stehen schon die ersten Zellen.
Zwischen Marx-Monument und Straße der Nationen stehen schon die ersten Zellen.
Wenn die Installation fertig ist, stehen 300 Bauzäune rund um den Nischel.
Wenn die Installation fertig ist, stehen 300 Bauzäune rund um den Nischel.  © Victoria Winkel

Titelfoto: Victoria Winkel


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