Darum müssen Oberschüler jetzt in Containern lernen

Chemnitz - Ab in den Container - heißt es ab sofort für die 370 Schülerinnen und Schüler der Oberschule "Am Flughafen".

Unterricht im Container: Wegen steigender Schülerzahlen greift die Stadt Chemnitz zu ungewöhnlichen Maßnahmen.
Unterricht im Container: Wegen steigender Schülerzahlen greift die Stadt Chemnitz zu ungewöhnlichen Maßnahmen.  © Sven Gleisberg

Bis zum 8. März werden dort Bauelemente mit Großtransporten angeliefert und auf dem Schulgelände montiert. Nach Fertigstellung des Baukörpers schließt sich der Innenausbau an.

Zum Schuljahresbeginn 2019/20 sollen die Klassenräume dann genutzt werden.

Damit reagiert die Stadt auf die steigenden Schülerzahlen, die auch den Oberschulbereich betreffen. "Um den Bedarf kurzfristig mittels zusätzlicher Klassenbildungen decken zu können, werden an der Oberschule mobile Klassenräume errichtet", heißt es aus dem Rathaus.

Noch sieht Schulleiterin Kerstin Daniel (59) der Maßnahme gelassen entgegen: "Wir werden uns dieser Aufgabe stellen."

Das Raumprogramm umfasst insgesamt elf Unterrichtsräume, ein Vorbereitungszimmer, einen Gruppenraum, ein Lehrerzimmer und entsprechende Nebenräume wie Garderobenbereich, Toiletten- und Sanitärräume.

Kosten: zwei Millionen Euro, die von der Stadt getragen werden.

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