Ordnungsdienst soll aufgestockt werden, doch keiner will den Job

Chemnitz - Chemnitzer sollen sich sicherer fühlen - dafür will das Rathaus den Stadtordnungsdienst von 22 auf 35 Mitarbeiter aufstocken (TAG24 berichtete). Doch es fehlt an geeigneten Bewerbern.

Ordnungsbürgermmeister Miko Runkel (58, parteilos).
Ordnungsbürgermmeister Miko Runkel (58, parteilos).  © Harry Härtel/Haertelpress

"Es ist unser Anliegen, das Sicherheitsempfinden zu stärken", erklärt Ordnungsbürgermeister Miko Runkel (58, parteilos). Das will die Stadt durch mehr Präsenz von Sicherheitskräften erreichen.

24 Mitarbeiter und 5 Auszubildende soll der Stadtordnungsdienst bis zum 1. Juni haben. Insgesamt sollen es 35 werden. Doch: "Die Vollzugsbeamten wachsen nicht an den Bäumen", so Runkel.

Viele Kandidaten scheinen die Eignungstests nicht zu überstehen, zusätzlich mangele es an Bewerbern. "In der ersten Runde hatten wir 70 Bewerber. Nach dem Aussieben sind nur 5 übrig geblieben."

"Wir vermuten, dass es eine Dauerausschreibung bleiben wird", bestätigt auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (57, SPD). "Aber wir wollen auf 35 Mitarbeiter kommen, die auch bleiben. Gerade in solchen Aufgaben ist eine positive Routine sehr wichtig."

Zu weiteren Themen rund um Ordnung und Sicherheit können Bürger am Donnerstag ab 16 Uhr zur Sicherheitskonferenz "Unser Chemnitz –na sicher!" ins Kraftwerk (Großer Saal, Kaßbergstraße 36) gehen.

Die Stadt will mehr Ordnungshüter einstellen, doch es mangelt an Bewerbern.
Die Stadt will mehr Ordnungshüter einstellen, doch es mangelt an Bewerbern.  © Peter Zschage

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