CFC-Pleite in Paderborn: Nach Anschlusstor von Hansch kommt zu wenig!

Marc Vucinovic (l., Paderborn) gegen Marcus Mlynikowski (Chemnitz).
Marc Vucinovic (l., Paderborn) gegen Marcus Mlynikowski (Chemnitz).  © Picture Point/Kerstin Kummer

Paderborn - Der CFC kehrt mit leeren Händen aus Ostwestfalen zurück! Beim SC Paderborn verlor die Elf von Trainer Horst Steffen mit 2:3 (0:2).

6181 Zuschauer erlebten von der ersten Sekunde an einen höchst unterhaltsamen Fußballnachmittag. Beide Mannschaften klappten mit dem Anpfiff das Visier hoch, legten den Vorwärtsgang ein.

Bei der Vielzahl von Tormöglichkeiten auf beiden Seiten grenzte es fast an ein Wunder, dass der Ball bis zur 45. Minute nur ein Mal im Netz zappelte. Robin Krauße traf in der 9. Minute aus 20 Metern flach ins rechte untere Eck. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Ben Zolinski auf 2:0.

Der CFC ging mit seinen Möglichkeiten leichtfertig um. Nach einem Rempler von Thomas Bertels an Fabio Leutenecker entschied Schiedsrichter René Rohde aus Berlin auf Foulelfmeter (28.). Dennis Grote legte sich den Ball zurecht und scheiterte an SCP-Schlussmann Leopold Zingerle.

Der Neuzugang aus Magdeburg wuchs drei Minuten später ein weiteres Mal über sich hinaus. Leutenecker flankte, Daniel Frahn köpfte, Zingerle kratzte mit der Hand der Ball von der Linie und verhinderte mit diesem Klassereflex den Ausgleich!

Auch Florian Trinks brachte in guter Position den Ball nicht im Tor der Ostwestfalen unter (37.). Das Auslassen der Chancen rächte sich Sekunden vor der Halbzeitpause. Nach einem Eckball parierte Kevin Kunz den Kopfball von Dennis Srbeny. Der gedankenschnelle Zolinski schob die Kugel aus spitzem Winkel ins Netz. Danach ging es für die Spieler direkt in die Kabine.

In die zweite Hälfte starteten die Chemnitzer verheißungsvoll. Florian Hansch, bis dahin nicht zu sehen, enteilte seinem Gegenspieler, dann schob er flach ins lange Ecke ein: 1:2 (48.). Um wenigstens einen Zähler mitzunehmen, tat die Steffen-Elf anschließend aber zu wenig. Daran änderten auch die Einwechslungen von Okan Aydin (72.) und Björn Kluft (74.) nicht.

Christian Strohdiek nagelte eine Viertelstunde vor Spielende nach dem neunten Eckball des SCP den Ball zum 3:1 ins Netz. Klufts Anschlusstor (84.) kam zu spät. Paderborns Marc Vucinovic verschoss in der Schlussminute noch einen Foulelfmeter.

Lukas Boeder (l., Paderborn) und Daniel Frahn (Chemnitz).
Lukas Boeder (l., Paderborn) und Daniel Frahn (Chemnitz).  © Picture Point/Kerstin Kummer

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