Pannenbahn nach Leipzig: Politiker machen Druck

Bahn-Kritik: (v.l.) Michael Leutert, Frank Müller-Rosentritt, Frank Heinrich, Detlef Müller.
Bahn-Kritik: (v.l.) Michael Leutert, Frank Müller-Rosentritt, Frank Heinrich, Detlef Müller.

Chemnitz - Die Pannenbahn zwischen Chemnitz und Leipzig ruft die Politik auf den Plan. In einer "ganz großen Koalition" schrieben Chemnitzer Bundestagsabgeordnete von vier Parteien einen Protestbrief an den VMS, fordern eine Lösung der Probleme.

Den Brief unterschrieben Frank Heinrich (CDU), Detlef Müller (SPD), Michael Leutert (Linke) und Frank Müller-Rosentritt (FDP). Bürger beschwerten sich seit Monaten bei ihnen wegen der "haltlosen Zustände" in der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) nach Leipzig.

Dabei gehe es um Zugausfälle und -verspätungen, gesperrte Toiletten, Barrieren für Behinderte, unfreundliches Personal, defekte Heizungen und Technik oder verschmutzte Abteile.

Auftraggeber für die Bahnstrecke nach Leipzig ist der VMS. Im Brief an den Verkehrsverbund fordern die Politiker ein zügiges Gespräch über die Probleme und die Lösungen. Die Abgeordneten sagen: "Bahn fahrende Bürger aus Chemnitz und der Region fühlen sich zu Recht abgehängt."

Die Pannenbahn zwischen Chemnitz und Leipzig sorgt für Unmut.
Die Pannenbahn zwischen Chemnitz und Leipzig sorgt für Unmut.  © Kristin Schmidt

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