Vierte Attacke in sechs Wochen: Vandalen wüten bei der Chemnitzer Parkeisenbahn

Chemnitz - Schock für die Parkeisenbahner: Vandalen verwüsteten den Haltepunkt an den Tennisplätzen zum vierten Mal in sechs Wochen.

Parkeisenbahn-Chef Matthias Dietel (63) ist wütend über die sinnlose Zerstörungswut.
Parkeisenbahn-Chef Matthias Dietel (63) ist wütend über die sinnlose Zerstörungswut.  © Kristin Schmidt

"Als unsere Parkbahner ihren Dienst antreten wollten, entdeckten sie das Chaos", so Parkbahn-Chef Matthias Dietel (63) traurig. Die Fensterscheiben und Blumenkübel waren zerschlagen, das Haltestellenschild gesplittert, Bahnsignale zerstört, ein Schaltkasten demoliert.

"Unsere Kinder waren stocksauer. Der Blockwärter und ein Schrankenwärter konnten ihren Dienst nicht antreten, weil wir den Haltepunkt vorläufig nicht anfahren können." Besonders perfide: Die Zerstörer kommen gezielt mit Werkzeug, hebeln damit die Fensterläden auf.

Die Schäden durch den Vandalismus der letzten Wochen summieren sich auf bisher rund 20.000 Euro. Dietel: "Da kommen jetzt noch mal mindestens 6000 bis 8000 Euro dazu. Wie viel genau kaputt ist, werden wir erst sehen, wenn die Spurensicherung beendet ist und wir aufräumen können."

Eine Katastrophe für den Verein, denn eine Versicherung für den abgelegenen Haltepunkt gibt es nicht.

Vandalen suchten den Haltepunkt der Parkeisenbahn heim.
Vandalen suchten den Haltepunkt der Parkeisenbahn heim.  © Sven Gleisberg

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