Sinnlos! Der Pfad der Sinne verwildert







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Der einstige Barfußweg war mit verschiedenen Materialien gepflastert. Dort heute entlang zu schlendern wäre nicht ungefährlich. Dennoch ist der offiziell gesperrte Pfad kaum a
p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px 'Times New Roman'} Der einstige Barfußweg war mit verschiedenen Materialien gepflastert. Dort heute entlang zu schlendern wäre nicht ungefährlich. Dennoch ist der offiziell gesperrte Pfad kaum a  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Einst ein ehrgeiziges Projekt - inzwischen ein Bild des Jammers: Der "Pfad der Sinne" im Crimmitschauer Wald rottet vor sich hin. Umgestoßene Zäune, morsches Gebälk, überwucherte Wege. Der Pfad verfällt weiter.

Im Jahr 1996 wurde der sogenannte "Tastpfad" vom Gartenamt der Stadt angelegt. Die Chemnitzer Autorin Yvonne Weber (41) - während ihrer Lehre zur Landschaftsgärtnerin an der Gestaltung beteiligt - erinnert sich: "Das war mal ein schönes, sinnvolles Projekt für Menschen jeden Alters, mit und ohne Handicap. Es gab einen Barfußweg mit wechselndem Belag, geflochtene Zäune und Klanghölzer." Idealerweise mündete die Anlage auf den Waldspielplatz.

Von der Idylle ist wenig geblieben: An den Spielplatz erinnert lediglich eine Rutsche, an den Tastpfad nur noch ein verwilderter Weg. "Mich macht das traurig und auch wütend", sagt Yvonne Weber. "Warum wird hier nicht auf Nachhaltigkeit geachtet?“

Oder auf Sicherheitsaspekte: Laut Auskunft der Stadtverwaltung ist die Anlage gesperrt. Doch die einzigen Sicherungsmaßnahmen bestehen aus Bauzäunen an den Zugängen - für Passanten kein Hindernis.

Trotz der Gefahren wird im Rathaus über einen Abriss nicht nachgedacht. "Seitens der Stadt besteht Interesse, den Pfad zu sanieren", heißt es in einer Stellungnahme.

Die Kosten werden auf 100 000 Euro geschätzt. "Allerdings gibt es vorrangige Projekte im Botanischen Garten und am danebenliegenden Waldspielplatz." Die Chemnitzer dürfen also hoffen - wenn auch vorsichtig.







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Ratlos betrachtet Yvonne Weber (41) die traurigen Überreste des Sinnespfades, den sie vor 21 Jahren selbst mit anlegte.
p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px 'Times New Roman'} Ratlos betrachtet Yvonne Weber (41) die traurigen Überreste des Sinnespfades, den sie vor 21 Jahren selbst mit anlegte.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold


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