App warnt VW-Fahrer vor Blitzer, trotzdem muss er zahlen

Chemnitz - Ein VW-Fahrer ist am Dienstag ins Visier der Verkehrspolizei Chemnitz geraten. Der Fahrer war nicht zu schnell unterwegs, muss nun aber trotzdem mit einem Bußgeld rechnen.

Die Verkehrspolizei erwischte den Fahrer auf der Neefestraße. (Symbolbild)
Die Verkehrspolizei erwischte den Fahrer auf der Neefestraße. (Symbolbild)  © dpa/Carsten Rehder

Wie die Polizei Chemnitz am Donnerstag mitteilt, war eine Streife der Verkehrspolizei am Dienstagvormittag auf der Neefestraße unterwegs, als den Beamten ein VW auffiel.

Der Fahrer war nicht zu schnell unterwegs, aber er hatte "für den Fall der Fälle offenbar Vorkehrungen getroffen", so eine Sprecherin der Polizei Chemnitz.

"In seinem Fahrzeug hatte er am Armaturenbrett ein Smartphone mit einer installierten App laufen, die ihm zeigte, dass der Weg frei von 'Radarfallen' ist."

Wie die Polizei erklärt, ist der Betrieb eines Geräts, das Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigt oder stört, laut Straßenverkehrsordnung verboten ist.

"Der Betroffene konnte sich so womöglich vor einer Geldbuße wegen zu schnellen Fahrens schützen, jedoch muss er nun wegen der Nutzung der App mit einem Bußgeld von 75 Euro rechnen", teilte die Polizei mit.

Neben dem Bußgeld droht zudem ein Punkt in Flensburg.

Die Verkehrspolizei erwischte einen VW-Fahrer, der eine Blitzer-App nutzte. (Symbolbild)
Die Verkehrspolizei erwischte einen VW-Fahrer, der eine Blitzer-App nutzte. (Symbolbild)  © Franziska Gabbert/dpa-tmn

Titelfoto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

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