300.000 Euro aus DDR-Vermögen für Kirchensanierung in Chemnitz

Chemnitz/Dresden - Für die weitere Sanierung der Chemnitzer Schlosskirche stellt Sachsen 300.000 Euro aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR zur Verfügung.

Das Geld fließt in die Westfassade und den Turm der Chemnitzer Schlosskirche.
Das Geld fließt in die Westfassade und den Turm der Chemnitzer Schlosskirche.  © Sven Gleisberg

Das Geld fließt in die Westfassade und den Turm des Gotteshauses, wie das Innenministerium in Dresden am Freitag mitteilte.

Für diesen zweiten Bauabschnitt seien Baukosten von 494.000 Euro veranschlagt.

Bereits die Instandsetzung der Nordfassade der stadtbildprägenden Kirche, einem der ältesten und wertvollsten Kulturdenkmale von Chemnitz, war mit Hilfe von 139.000 Euro aus Landesmitteln für die Denkmalpflege instandgesetzt worden.

Weitere 200.000 Euro der Gesamtbaukosten in Höhe von 401.000 Euro kamen vom Bund.

Die Ost-Länder und Berlin haben nach Ministeriumsangaben im Zuge der fünften Tranche des für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stehenden Vermögens 199 Millionen Euro erhalten.

Das Land Sachsen, dem knapp 62 Millionen Euro überwiesen wurden, will damit in Erinnerungskultur und Gedenkstätten sowie Tourismus und die Museumslandschaft investieren.

Titelfoto: Sven Gleisberg

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