Eilverfahren nach Hitlergruß bei Chemnitz-Demo: Das sind die Konsequenzen

Chemnitz - Knapp zwei Wochen nach einer rechtsgerichteten Demonstration in Chemnitz stand der erste Teilnehmer im Schnellverfahren vor Gericht.

Der Mann soll bei der gemeinsamen Kundgebung von AfD, Pegida und Pro Chemnitz am 1. September den Hitlergruß gezeigt haben.
Der Mann soll bei der gemeinsamen Kundgebung von AfD, Pegida und Pro Chemnitz am 1. September den Hitlergruß gezeigt haben.

Der 33-Jährige wurde für das Zeigen des Hitlergrußes zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Demonstrant hatte am 1. September den Hitlergruß bei der gemeinsamen Kundgebung von AfD, Pegida und Pro Chemnitz gezeigt.

Am Freitag soll es dann gegen einen 34-Jährigen wegen des gleichen Deliktes bei einer Demonstration am 27. August zum Prozess kommen. Beide Männer kommen aus Chemnitz.

Auslöser der Kundgebungen war die Tötung eines 35-Jährigen am 26. August. Tatverdächtig sind drei Asylbewerber. Zwei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft, nach einem dritten wird gefahndet.

In der Folge war es in Chemnitz zu Demonstrationen und Ausschreitungen gekommen, bei denen Neonazis und Hooligans mitliefen.

Der 33-Jährige wurde für das Zeigen des Hitlergrußes zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt.
Der 33-Jährige wurde für das Zeigen des Hitlergrußes zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt.

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