Im Familienkreis verriet die "Schwarze Witwe" ihre Mordpläne

Jan D. (39) hat gestanden, das Opfer mit einer Machete ermordet zu haben.
Jan D. (39) hat gestanden, das Opfer mit einer Machete ermordet zu haben.  © Harry Härtel/Haertelpress

Chemnitz - Tränen im Landgericht Chemnitz: Am Freitag sagte im Prozess um das Blutbad von Ebersdorf die Stiefmutter des Angeklagten Jan D. (39) aus. Roswitha K. (62) machte der mitangeklagten "Schwarzen Witwe" Susan A. (31) schwere Vorwürfe.

"Es kommt immer raus. Die Lügen holen Dich immer ein", will die Erzgebirgerin die Kenianerin gewarnt haben. Die Angeklagte soll im September 2016 gemeinsam mit Jan D. ihren Ehemann ermordet haben (TAG24 berichtete). Von Plänen, den Mann "loszuwerden", hatte die 31-Jährige ganz offen im Familienkreis geredet.

Roswitha K.: „Sie sagte, dass sie jemanden holen will, der das macht. Ich habe immer wieder gewarnt, habe ihr gesagt, dass es andere Wege gibt.“ Aber alle Appelle der verzweifelten Frau verpufften: "Sie will das bis heute nicht kapieren mit ihrer Schwindelei. Es kommt immer alles heraus.“

Als Roswitha K. ihren Stiefsohn in der Untersuchungshaft besuchte, schien dieser sogar etwas erleichtert: "Jan sagte: Gott sei Dank bin ich im Knast von ihr los. Sie hat mich so sehr unter Druck gesetzt."

Eigentlich sollte der Prozess am Montag beendet sein. Jetzt wurden fünf weitere Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil soll nun Mitte November fallen.

Susan A. (31) soll den Mord an ihrem Ehemann geplant haben.
Susan A. (31) soll den Mord an ihrem Ehemann geplant haben.  © Harry Härtel/Haertelpress

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