Nach Messerattacke: Prozess hinter verschlossenen Türen

In Handschellen wurde Mohamad A. (16) gestern aus der U-haft zum Prozess gebracht.
In Handschellen wurde Mohamad A. (16) gestern aus der U-haft zum Prozess gebracht.  © Haertelpress

Chemnitz - Für Mohamad A. (16) wurde es am Montag ernst. Der junge Syrer stand wegen versuchten Totschlags vorm Chemnitzer Landgericht.

Verhandelt wurde im Sitzungssaal 231 hinter verschlossenen Türen - weil der Angeklagte noch minderjährig ist. 

Er soll im Mai 2016 einen Libyer (20) am Rande des Chemnitzer Stadthallenparks mit einem spitzen Gegenstand attackiert haben.

Das Opfer verlor viel Blut, schwebte zweitweise in Lebensgefahr. 

Für die Verhandlung sind erst einmal fünf Tage angesetzt. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Jugendhaft.

Titelfoto: Haertelpress


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