Super-leicht und billig: Sachsen-Forscher entwickeln Bogenfahrrad

Zwei der drei Tüftler mit dem „bowbike“: Leon Kontny (25) und Hendrik Berthel 
(37).
Zwei der drei Tüftler mit dem „bowbike“: Leon Kontny (25) und Hendrik Berthel (37).  © Sven Gleisberg

Chemnitz - Revolution auf dem Fahrradmarkt: Drei Chemnitzer Erfinder haben jetzt das Bogenfahrrad erfunden! Der Rahmen besteht, wie der Name schon sagt, aus einem Bogen und einem Seil als Unterrohr. Vorteil: Das Bike ist besonders leicht und dank des speziellen Rahmens preisgünstig.

„Lediglich das Oberrohr und die Sitzstreben des Fahrradrahmens sind fest miteinander verbunden, das Unterrohr und die Kettenstreben werden durch ein straff gespanntes Seil ersetzt“, sagt Hendrik Berthel (37). Er hatte die Idee zum „bowbike“ (Bogenfahrrad) für seine Abschlussarbeit im Fach „Sports Engineering“.

Gemeinsam mit Wirtschaftsingenieur Sven Gläser (31) und dem Maschinenbau-Studenten Leon Kontny (25) will er mit dem sogenannten „bowbike“ möglichst bald den Fahrradrahmenbau revolutionieren und den Markt erobern. Die festen Teile des Rahmens bestehen aus Carbon, das macht das Rad so leicht. Maximal 1,5 Kilo soll der Rahmen wiegen, um die 150 Euro kosten.

„Unser primäres Ziel ist es, einen in Preis-Leistung unschlagbaren Fahrradrahmen aus Kohlefasern auf den Markt zu bringen - made in Germany“, sagt Gläser. In knapp zwei Jahren soll das Bike auf den Markt kommen.

Das Unterrohr des Rahmens wurde durch ein gespanntes Seil ersetzt, das 
Oberrohr sie aus wie ein Bogen.
Das Unterrohr des Rahmens wurde durch ein gespanntes Seil ersetzt, das Oberrohr sie aus wie ein Bogen.  © Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg


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