Wieder Razzia in Chemnitz: Mutmaßlicher Messerstecher geschnappt

Chemnitz - Die Polizei hat am Dienstag im Stadtgebiet wieder eine Razzia durchgeführt und dabei einen Verdächtigen zu einer Messerstecherei geschnappt.

Der Verdächtige fiel der Polizei im Park der Opfer des Faschismus auf.
Der Verdächtige fiel der Polizei im Park der Opfer des Faschismus auf.  © Bernd Rippert

Trotz der erneuten Bombendrohung gegen das Jugendamt (TAG24 berichtete), hat die Polizei am Nachmittag ihre dritte Komplexkontrolle innerhalb von sechs Tagen durchgeführt.

Der Fokus der Polizei lag dabei wieder auf der Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität im Zentrum und anderen Stadttteilen.

Dabei stellten die Beamten insgesamt elf Straftaten fest. Es handelte sich überwiegend um Drogendelikte, Cannabis, Crystal, Heroin und Ecstasy wurden beschlagnahmt.

Insgesamt waren 140 Kräfte der Polizei Chemnitz und der Bereitschaftspolizei im Einsatz.

Während der Razzia konnte noch ein weiteres Verbrechen geklärt werden: Im Park der Opfer des Faschismus fiel den Beamten ein Mann auf, der dann genauer überprüft wurde.

Es stellte sich heraus, dass der 21-jährige Afghane zur Fahndung ausgeschrieben war. Er steht im Verdacht in der Nacht zum 18. Juli 2017 einen damals 28-jährigen Tunesier auf dem Sonnenberg schwer verletzt zu haben.

Der Angriff passierte in einem Hausdurchgang in der Fürstenstraßen. Während eines Streits wurde der Tunesier mit einem Messer schwer verletzt. Der Angreifer konnte flüchten.

Die Polizei führte die Razzia unter anderem im Zentrum und auf dem Sonnenberg durch. (Archivbild)
Die Polizei führte die Razzia unter anderem im Zentrum und auf dem Sonnenberg durch. (Archivbild)  © Harry Härtel/Haertelpress

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