Kulturhauptstadt 2025: So will Chemnitz Dresden abhängen

Expertin Elisabet Leitner mit Kulturbetriebsleiter Ferenc Csák vor dem Judith-und-Lukretia-Portal.
Expertin Elisabet Leitner mit Kulturbetriebsleiter Ferenc Csák vor dem Judith-und-Lukretia-Portal.  © Klaus Jedlicka

Chemnitz - Chemnitz hat das Zeug zur Kulturhauptstadt! Das finden zumindest die Experten, die in den letzten beiden Tagen die Stadt erkundet haben. Jetzt will das Orga-Team erste konkrete Projekte angehen, um den Mitbewerber Dresden abzuhängen.

Denn die Zeit drängt. Schon Ende 2019 muss die Stadt das sogenannte "Bid Book" in Brüssel einreichen.

In dem 100-Seiten starken Exemplar muss Chemnitz ausführlich darstellen, warum gerade hier jede Menge Entwicklungs-Potential drinsteckt. "Ich bin positiv überrascht, besonders vom Sonnenberg", sagt Expertin Elisabeth Leitner (38). "Die Stadt ist lebendig im kreativen Entstehen."

Wichtig sei etwa, dass Chemnitz seinen Fluss mehr nutze. "Die Zugänglichkeit zum Gewässer muss geschaffen werden, eine Art Promenade", erklärt die Fachfrau.

Weitere Ansatzpunkte sind die Neugestaltung des Tierparks und das Chemnitzer Modell. "Es wird Workshops geben, Mikroprojekte in den Stadtteilen", erklärt Kulturbetriebsleiter Ferenc Csák (43). "Wir brauchen eine gestalterische Verwaltung, die die Bürger einbezieht."

Das Kulturhauptstadt-Büro öffnet am 18. Juli auf dem Rosenhof.

Die Chemnitz sollte mehr genutzt werden, zum Beispiel mit einer Promenade
Die Chemnitz sollte mehr genutzt werden, zum Beispiel mit einer Promenade  © Klaus Jedlicka

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