Bündnis wirbt für Gemeinschafts-Einrichtungen: Chemnitzer Modell soll Schule machen

Chemnitz - Aus drei mach viel: In Sachsen gibt es staatliche Gesamtschulen in Chemnitz, Leipzig und Dresden.

Seit 1991 können Schüler am Chemnitzer Schulmodell von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam die Schulbank drücken.
Seit 1991 können Schüler am Chemnitzer Schulmodell von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam die Schulbank drücken.  © Sven Gleisberg

"Mehr wurden nicht genehmigt", so SPD-Landtagsabgeordneter Jörg Vieweg (47). Er und Landtagskollegin Hanka Kliese (38) trommelten für längeres gemeinsames Lernen.

Am 1991 eröffneten Chemnitzer Schulmodell lernen Schüler von der 1. bis 10. Klasse - eine der Ausnahmen im Freistaat. In neun Bundesländern gibt es bereits Gemeinschaftsschulen. Auch in Sachsen sollen es mehr werden.

Für einen entsprechenden Volksantrag sammelt das Bündnis "Gemeinschaftsschulen in Sachsen – länger gemeinsam Lernen" Unterschriften. 40.000 werden benötigt. In Chemnitz kamen Montag knapp 100 Autogramme dazu.

Sind die Unterschriften zusammen, entscheidet der Landtag. Wird der Gesetzentwurf abgelehnt, kann das Bündnis ein Volksbegehren in die Wege leiten. Dafür bräuchte es 450.000 Unterschriften innerhalb von sechs Monaten.

Landtagsabgeordnete Hanka Kliese (38, SPD) mit Dr. Monika Seeger. Die 71-Jährige sagte Ja zur Initiative.
Landtagsabgeordnete Hanka Kliese (38, SPD) mit Dr. Monika Seeger. Die 71-Jährige sagte Ja zur Initiative.  © Sven Gleisberg

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