Chinesen investieren 120 Millionen für Forschung aus Sachsen

Professor Thomas von Unwerth (l.) in seine Labor an der TU Chemnitz.
Professor Thomas von Unwerth (l.) in seine Labor an der TU Chemnitz.  © Peter Zschage

Chemnitz /Peking - Großer Deal mit China: Chemnitz will zukünftig enger mit dem Reich der Mitte zusammenarbeiten.

Im Rahmen der China-Reise von Ministerpräsident Stansilaw Tillich (58, CDU) wurde nun bekannt gegeben, dass sich ein deutsch-chinesisches Joint Venture in Chemnitz ansiedeln wird. Der Smart Systems Campus soll dabei Standort für die Entwicklung neuer Brennstoffzellen- und Antriebssysteme werden.

"CWE und TCC unterstützen die PTT Power Train Technology GmbH als Gründungsunternehmen seit über einem Jahr bei der Standortsuche und Gewinnung chinesischer Investoren", teilte die Chemnitzer Wirtschaftsförderung dazu mit.

Die chinesische Investorengruppe will rund 120 Millionen Euro in die Brennstoffzellentechnik investieren, hat dazu schon ein Grundstück erworben. Produktionsstart der "Fuel Cell Powertrain GmbH" ist für 2018 geplant. Schon jetzt arbeiten 16 Mitarbeiter bei der "FCP", es könnten insgesamt bis zu 100 Arbeitsplätze entstehen.

Die in Chemnitz entwickelten Brennstoffzellen sollen dann in China gefertigt werden.

Die Forschungsarbeiten finden in enger Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz statt. Hier hat Professor Thomas von Unwerth das Projekt federführend vorangetrieben und die chinesischen Investoren mit ins Boot geholt.

Titelfoto: Peter Zschage


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