Mutige Ansage! Grüne wollen nach der Wahl mitregieren

Chemnitz - Sachsens Grüne laufen sich warm für die Landtagswahl. Die Partei hat jetzt 2040 Mitglieder - so viele wie noch nie - und hofft auf ein zweistelliges Ergebnis.

"Diese Landtagswahl wird, wie keine bisher, darüber entscheiden, wohin, in welche Richtung sich dieser Freistaat entwickelt", sagt Katja Meier (39) mit Ambitionen auf die Spitzenkandidatur.
"Diese Landtagswahl wird, wie keine bisher, darüber entscheiden, wohin, in welche Richtung sich dieser Freistaat entwickelt", sagt Katja Meier (39) mit Ambitionen auf die Spitzenkandidatur.  © Uwe Meinhold

Ziel: Mitregieren! Gastrednerin Katrin Göring-Eckardt (52) auf dem Programmparteitag: "Die Selbstherrlichkeit der CDU muss ein Ende haben."

Sachsen sei bisher wie ein Erbhof geführt worden, es müsse dringend durchgelüftet werden. Bundestags-Fraktions-Chefin Göring-Eckardt: "Bitte strengt Euch an, damit wir das ändern können."

Als erste Partei wollen die Grünen am Wochenende ihr Wahlprogramm beschließen.

Die Abgeordnete Katja Meier (39), die Ambitionen auf die Spitzenkandidatur hat: "Diese Landtagswahl wird, wie keine bisher, darüber entscheiden, wohin, in welche Richtung sich dieser Freistaat entwickelt."

Den Grünen käme eine Schlüsselrolle zu. Motto: Mehr Demokratie, mehr Freiheit, mehr Weltoffenheit, so Meier.

Der CDU/SPD-Staatsregierung attestierte Fraktions-Chef Wolfram Günther (45) "komplette Ambitionslosigkeit".

Die Grünen wollen umsteuern, etwa mit einer Mobilitätsgarantie auch in ländlichen Gebieten, mehr 24-Stunden-Polizeistandorten, Gemeinschaftsschule, keinen Flächenfraß mehr. Zudem soll der kommunale Baumschutz wiedereingeführt werden. Günther: "Den haben CDU und FDP gemeinsam abgesägt."

Aufmerksam lauschen die Grünen-Mitglieder der Gastrednerin Katrin Göring-Eckardt.
Aufmerksam lauschen die Grünen-Mitglieder der Gastrednerin Katrin Göring-Eckardt.  © Uwe Meinhold

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