Müll-Zoff: ASR verweigert Entsorgung frei Haus!

Chemnitz - Wenn das mal keine Retourkutsche ist: Anfang des Jahres beschwerte sich Rainer Gase (66) beim Abfallwirtschaftsbetrieb, weil seine Mülltonne bei der Entsorgung öfter vergessen wurde.

Weil der ASR nicht mehr zum Grundstück fährt: Rainer Gase (66) soll seine Tonnen demnächst bis zur nächsten Straße ziehen.
Weil der ASR nicht mehr zum Grundstück fährt: Rainer Gase (66) soll seine Tonnen demnächst bis zur nächsten Straße ziehen.  © Kristin Schmidt

Jetzt teilte ihm der ASR mit, dass er seine Mülltonne und den Papiercontainer künftig selbst zur rund 60 Meter entfernten Würschnitztalstraße bringen muss.

"Mein Grundstück ist nur über einen Zufahrtsweg zu erreichen, der der Deutschen Bahn gehört. Die holprige Schotterstrecke wird im Winter nicht mal geräumt. Die Tonnen dort langzuzerren ist eine Zumutung.", so Rainer Gase. Sonderbar findet der Klaffenbacher: "Zehn Jahre lang sind die Müllautos zu meinem Grundstück gefahren.

Jetzt soll das plötzlich aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich sein." Der ASR ließ gestern auf Anfrage mitteilen: "Da dieser Sachverhalt Gegenstand eines nicht abgeschlossenen Verwaltungsverfahrens ist, können keine Angaben dazu gemacht werden."

Rainer Gase, der eine Autowerkstatt betreibt, würde seinen privaten Müll am liebsten gemeinsam mit seinem gewerblichen entsorgen lassen.

Aber auch das geht nicht, weil der ASR auf einem Anschlusszwang an die öffentliche Müllentsorgung besteht ...

Titelfoto: Kristin Schmidt

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