Nach Reifenkiller-Attacken: Polizei setzt 3000 Euro Kopfgeld aus

Die Zahl der beschädigten Fahrzeuge vom Montag hat sich inzwischen von 10 auf 19 erhöht.
Die Zahl der beschädigten Fahrzeuge vom Montag hat sich inzwischen von 10 auf 19 erhöht.  © Peter Zschage

Chemnitz - Nachdem erneut bei einer Reihen von Falschparkern in Chemnitz Reifen zerstochen wurden, hat die Polizei eine weitere Belohnung ausgesetzt.

Für Hinweise zum Ergreifen des Täters oder der Täter wurden 3000 Euro ausgelobt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte sich die Zahl der in der Nacht auf Montag beschädigten Fahrzeuge von 10 auf 19 erhöht.

Den Angaben zufolge waren die Autos zu einem großen Teil verkehrswidrig im Stadtzentrum und im Ortsteil Sonnenberg geparkt worden.

In Chemnitz treiben seit mehr als einem Jahr Reifenstecher ihr Unwesen. Betroffen sind immer wieder die Stadtteile Sonnenberg, Hilbersdorf, Gablenz und Kaßberg sowie das Stadtzentrum. Bereits im Februar hatte die Polizei mehr als 350 Autos gezählt, an denen seit Mai 2016 mindestens ein Reifen zerstochen gewesen ist. Inzwischen hat sich die Zahl auf rund 400 Wagen erhöht. Die meisten waren den Angaben zufolge Falschparker.

Seit Oktober 2016 lobt die Polizei 3000 Euro Kopfgeld aus und fahndet in der MDR-Sendung "Kripo live" nach den Tätern. Bisher blieb die Suche erfolglos.

Am Montag hatte ein Fährtenspürhund an einer Kreuzung unweit der Tatorte die Spur verloren.

Titelfoto: Peter Zschage


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