"Es wird explosiv!" Frauenpower für die Nibelungen

Frauenpower für Richard Wagner: Die Opern des "Rings" werden von vier Regisseurinnen und ihren Teams inszeniert.
Frauenpower für Richard Wagner: Die Opern des "Rings" werden von vier Regisseurinnen und ihren Teams inszeniert.  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Zum 875. Stadtjubiläum hat sich die Oper Großes vorgenommen: Der "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner wird Premiere feiern.

Der letzte "Ring" wurde 2000 vollendet. Michael Heinicke brachte das Werk über mehrere Jahre heraus; es stand bis 2007 auf dem Plan.

"Als ich 2012 Intendant wurde, wurde ich gefragt, wann der Ring wiederkommt. Er spielt im Bewusstsein der Chemnitzer eine starke Rolle. Mit dem Stadtjubiläum haben wir einen Anlass gefunden, ihn wieder aufzuführen", so Intendant Christoph Dittrich (51).

Die Opern werden 2018 von vier Regisseurinnen inszeniert. "Es ist schön zu sehen, was die Kolleginnen machen", sagt Sabine Hartmannshen ("Siegfried"). Auch Generalmusikdirektor Guillermo Garcia Calvo (39) ist gespannt und verspricht: "Es wird explosiv!"

Die Premieren finden im Februar ("Das Rheingold"), März ("Die Walküre"), September ("Siegfried") und Dezember ("Götterdämmerung") statt.

Bis 2007 stand der "Ring des Nibelungen" in einer Inszenierung von Michael Heinicke auf dem Spielplan. Hier eine Szene aus "Die Walküre".
Bis 2007 stand der "Ring des Nibelungen" in einer Inszenierung von Michael Heinicke auf dem Spielplan. Hier eine Szene aus "Die Walküre".  © Theater Chemnitz/ Dieter Wuschanski

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