Sigmund Jähn: Sachsen trauert um das Vorbild für Generationen

Chemnitz - Nach dem Tod des ersten Deutschen im All würdigen viele das Leben und Werk von Sigmund Jähn. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) schrieb: "Er war Vorbild für viele Generationen. Wir werden sein Lebenswerk lebendig halten."

Ministerpräsident Michael Kretschmer (44) traf Sigmund Jähn im März am Chemnitzer Kosmonautenzentrum.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (44) traf Sigmund Jähn im März am Chemnitzer Kosmonautenzentrum.  © Maik Börner

Linken-Chef Rico Gebhardt (56) sagte: "Er war für mich ein Held!" Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (62, SPD) betonte: "Mit seiner bodenständigen Art und seinem Raumflug war er eine Identifikationsfigur für viele Ostdeutsche. Viele Ostdeutsche waren stolz, dass der erste Deutsche im All aus ihrem Land kam."

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (63, Linke) wünschte Sigmund Jähn einen letzten "guten Flug". In Berlin war der Kosmonaut aus dem Vogtland Ehrenbürger - Bürgermeister Michael Müller (54, SPD) schrieb: "Sigmund Jähn war ein mutiger und liebenswürdiger Mann."

Chemnitz-OB Barbara Ludwig (57, SPD) sagte: "Ich habe Jähn als bescheidenen und klugen Menschen kennengelernt, der seine sächsischen Wurzeln nie abgelegt hat." Ebenso Oberbürgermeister Roland Dantz (60, parteilos) aus Kamenz. Dort hatte Jähn vor wenigen Wochen beim Forstfest seinen letzten öffentlichen Auftritt.

Dantz: "Ein Freund unserer Stadt ist seinen letzten Weg gegangen."

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