So plant die Stadt für die Videoüberwachung vor

Auf Baustellen sollen leere Rohre verlegt werden, um später Kameratechnik nachrüsten zu können.
Auf Baustellen sollen leere Rohre verlegt werden, um später Kameratechnik nachrüsten zu können.  © dpa, Uwe Meinhold

Chemnitz - Leere Rohre für den vollen Durchblick: Das Rathaus beugt bei Baustellen in Sachen Videoüberwachung vor.

Bei innerstädtischen Baustellen werden fortan Leerrohre verlegt, um Kameratechnik nachrüsten zu können. Wenn der Brunnen auf dem Johannisplatz entsteht, kommen solche Leerrohre mit unter den Asphalt, so Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (55, SPD). "Man weiß ja nie, wo man künftig Videoüberwachung braucht."

Eine Liveüberwachung von Kriminalitätsschwerpunkten mit Gesichtserkennung, wie sie von der Gewerkschaft der sächsischen Polizei gefordert wird, sei besser als reine Videoaufzeichnung. "Aber die Polizei hat zu wenig Personal. Und ohne das hat eine Liveüberwachung keinen Sinn."

Chemnitz will die Zentralhaltestelle mit Video überwachen (TAG24 berichtete). "Allerdings zeichnet die CVAG, die die Videoüberwachung betreiben wird, nur auf", so die OB. Sie hat sich auch schon über Drohnen ihre Gedanken gemacht. Welche, wollte sie am Dienstag aber nicht verraten.

Titelfoto: dpa, Uwe Meinhold


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