Stasi-Behörde muss umziehen: Was wird aus den Akten?

Rund siebeneinhalb Kilometer Akten lagern bei der Stasi-Unterlagenbehörde in der Jagdschänkenstraße.
Rund siebeneinhalb Kilometer Akten lagern bei der Stasi-Unterlagenbehörde in der Jagdschänkenstraße.  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Heißt es bald Kistenpacken bei der Stasi-Unterlagenbehörde in der Jagdschänkenstraße?

Im kommenden Jahr soll der Bürokomplex, in dem die Chemnitzer Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) ist, verkauft werden. Doch was wird dann aus den ganzen Akten?

Der BStU nimmt mittlerweile eine stattliche Fläche an der Jagdschänkenstraße ein: Fünf Gebäude und fast 18.000 Quadratmeter Fläche. Die dort gelagerten Akten umfassen gut siebeneinhalb Kilometer.

Die Vorbereitungen für den Verkauf sind laut Freie Presse bereits angelaufen und der Komplex ist im Oktober bei der Messe "Expo Real" in München angeboten worden. "Es gibt bereits erstes Interesse an der Liegenschaft", sagte Thorsten Grützner, Sprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zu dem Blatt.

Bei der Stasi-Unterlagenbehörde hat die Suche nach einem neuen Standort begonnen. Möglich wäre ein Kooperation mit dem Sächsischen Staatsarchiv, dort gäbe es noch Bürokapazitäten und eine sachgerechte Lagerung der Akten wäre möglich.

Die Stasi-Unterlagenbehörde an der Jagdschänkenstraße umfasst mittlerweile fünf Gebäude.
Die Stasi-Unterlagenbehörde an der Jagdschänkenstraße umfasst mittlerweile fünf Gebäude.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold


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