Ganz legal und aus heimischer Produktion! Hier boomt das Geschäft mit Hanf

Im Stollberger Hanfladen gibt es außer Mode auch Taschen, Kosmetik und Lebensmittel.
Im Stollberger Hanfladen gibt es außer Mode auch Taschen, Kosmetik und Lebensmittel.  © Kristin Schmidt

Stollberg - Bei Norman Schirmer (40) boomt das Geschäft mit Hanf - völlig legal und aus heimischer Produktion: Der Stollberger lässt Kinderbekleidung aus Hanfgewebe herstellen und vertreibt sie europaweit.

In seinem Hanfladen gibt's zudem Mode für Erwachsene, Kosmetik, Tee, Nudeln, Pesto, Öl - alles aus Hanf gefertigt.

"Hanfstoffe kühlen im Sommer, wärmen im Winter, sind antibakteriell und schützen sogar vor UV-Strahlung", so Norman Schirmer. "Ich habe Kunden von Finnland bis Zypern. Um die Aufträge zu bewältigen, werde ich dieses Jahr einen Mitarbeiter einstellen."

Die Liebe zu dem vielseitigen Gewächs packte den gelernten CNC-Schleifer vor Jahren, als ihm seine Eltern aus dem Urlaub einen Hanftee mitbrachten.

Norman Schirmer (40) prüft mit U&N-Konfektionsleiterin Birgit Kolleck (55) die Qualität der neuen Kinderkollektion aus Hanf.
Norman Schirmer (40) prüft mit U&N-Konfektionsleiterin Birgit Kolleck (55) die Qualität der neuen Kinderkollektion aus Hanf.  © Kristin Schmidt

Mittlerweile kommen Kunden aus einem Umkreis von 200 Kilometern in seinen Laden nach Stollberg.

Weil Hanfanbau in Deutschland noch die Ausnahme ist, wächst der nachhaltige Rohstoff für Schirmers Kinderkollektion in Südtirol.

Das Gewebe entsteht auf einer 120 Jahre alten Maschine in Baden-Württemberg.

Die Schnitte entwirft eine Berliner Textildesignerin und genäht wird bei der Jansdorfer Firma U&N.

Der Stollberger Hanf-Fan plant weiteres Wachstum: "Dieses Jahr soll noch eine Herren-Unterwäsche-Kollektion dazukommen, die auch in Sachsen gefertigt wird."

Infos: www.hanfare.de


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