Christopher Street Day tanzt gegen Vorurteile in Chemnitz

Chemnitz - Unter dem Motto AkzepTanz wirbt der Christopher Street Day (CSD) im Juli um mehr Verständnis für alle Lebens-Formen.

Chemnitz feiert beim Christopher Street Day für mehr Toleranz in der Gesellschaft.
Chemnitz feiert beim Christopher Street Day für mehr Toleranz in der Gesellschaft.  © Kristin Schmidt

Zum Auftakt am 7. Juli wird die Regenbogenflagge an der Stadthalle gehisst, die Eröffnungsparty findet ab 22 Uhr im Pentagon3 statt.

Mit dabei sind DJane Yve aus Chemnitz und Betty Bond aus Berlin. CSD-Vorsitzender Robert Lutz (30) ist stolz auf den Auftritt: "Betty Bond lässt für uns sogar den CSD in Köln sausen."

Auch Gaby Tupper kommt, sie wurde 2018 zur Miss CSD in Berlin gekürt. Eintrittskarten gibt es für sechs Euro im Vorverkauf unter anderem im Restaurant Tillmanns.

Das Bowlingturnier am 9. Juli in der Leipziger Straße 193 will der CSD auch nutzen, um mit Politikern ins Gespräch zu kommen.

Robert Lutz: "Unser Wunsch ist, dass städtische Betriebe Vielfalt vorleben. Nach wie vor werden in unserer Gesellschaft nicht alle Lebensweisen und sexuellen Identitäten akzeptiert."

Nach weiteren Veranstaltungen (Infos: csd-chemnitz.de) startet die CSD-Parade mit rund 500 Teilnehmern am 14. Juli um 14 Uhr in der Karl-Liebknecht-Straße und mündet 15.30 Uhr ins Straßenfest im Stadthallenpark.


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