Anschlags-Angst: So soll der Chemnitzer Weihnachtsmarkt geschützt werden

Solche, mit Sand gefüllte Container kamen schon beim Stadtfest zum Einsatz, sie sollen nun auch den Weihnachtsmarkt absichern.
Solche, mit Sand gefüllte Container kamen schon beim Stadtfest zum Einsatz, sie sollen nun auch den Weihnachtsmarkt absichern.  © Klaus Jedlicka

Chemnitz - "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten": Der Weihnachtsmarkt soll ein friedliches Fest werden. Das hofft Ordnungsdezernent Miko Runkel (55, parteilos). "Wir mauern uns nicht ein." Lkw-Sperren gibt es trotzdem.

Sieben mit Sand befüllte Container an den Zufahrten sollen Anschläge verhindern. Dazu ein ausgetüfteltes Sicherheitskonzept. "Wir werden uns nicht einmauern. Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt ist öffentlich und soll ein friedliches Fest sein", so Ordnungsbürgermeister Runkel.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 1. Dezember, 16 Uhr. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (55, SPD) ist nicht da, lässt sich von Miko Runkel vertreten. Die Besucher können sich bis zum 23. Dezember über 32 neue Buden und Stände freuen.

Neu ist etwa "Schau-Wursten". "Das gefällt mir. Da gehen ich hin. Ich bin ein großer Wurstfan", beichtet Runkel. Auch ein ägyptischer Imbiss ist vertreten. Insgesamt gab es 240 Bewerbungen für die 173 Stände der Stadt. 18 Buden frönen heißen Leckereien wie Glühwein, Feuerzangenbowle oder Eierpunsch.

Öko ist im Advent "in": 80 Prozent der Händler haben zugesagt, auf Plastikbeutel zu verzichten. Rund eine halbe Millionen Euro lässt sich Chemnitz seinen Weihnachtsmarkt kosten.

Mehr zum Weihnachtsmarkt-Programm auf www.chemnitz.de

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt startet am 1. Dezember um 16 Uhr.
Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt startet am 1. Dezember um 16 Uhr.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold


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