Nach #wirsindmehr mit Kraftklub und Toten Hosen: Kommt jetzt ein Schlagerkonzert?

Chemnitz - Schlagersänger haben sich nach den Vorfällen in Chemnitz gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus ausgesprochen.

Stefanie Hertel würde bei einem Konzert für Respekt, Toleranz und Integration mitsingen.
Stefanie Hertel würde bei einem Konzert für Respekt, Toleranz und Integration mitsingen.  © DPA

"Wir müssen aufhören vor allem, was fremd und anders ist, Angst zu haben", sagte etwa die sächsische Sängerin und Moderatorin Stefanie Hertel (39). Zudem betonte sie, dass sie bereit sei, mit ihrer Band bei einem Konzert für Respekt, Toleranz und Integration mitzuwirken.

Der für Ballermannhits bekannte Musiker Mickie Krause (48) äußerte sich ebenfalls in der taz am Wochenende: "Auch wir Schlager- und Stimmungssänger sollten Flagge zeigen gegen Ausländerfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt."

Bereits am Dienstag hatte sich die erfolgreichste deutsche Musikerin Helene Fischer (34) zu Wort gemeldet. Bei einem Konzert in Berlin appellierte sie an ihre Fans, ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen.

Nach dem "#wirsindmehr"-Festival in Chemnitz mit 65.000 Besuchern am vergangenen Montag sprachen sich zudem der Popsänger Joris (28), der Songwriter Mark Forster (34) und Musiker Max Giesinger (29) gegen Rassismus aus.

Zum #wirsindmehr-Festival am 3. September kamen rund 65.000 Besucher nach Chemnitz.
Zum #wirsindmehr-Festival am 3. September kamen rund 65.000 Besucher nach Chemnitz.  © Klaus Jedlicka

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0