Bombendrohung gegen Einkaufszentrum in Chemnitz

Chemnitz - Ein unbekannter Anrufer hat am Freitagabend eine Bombendrohung gegen ein Einkaufszentrum in Chemnitz ausgesprochen.

Die Drohung ging etwa eine Viertelstunde vor Schließung der Sachsen-Allee ein.
Die Drohung ging etwa eine Viertelstunde vor Schließung der Sachsen-Allee ein.  © Jan Härtel

Die Drohung sei etwa eine Viertelstunde vor Schließung des Einkaufszentrums Sachsen-Allee eingegangen, teilte die Polizei mit. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an.

Das komplette Center wurde geräumt und am Abend auch nicht mehr geöffnet. Normalerweise hat Kaufland bis 22 Uhr geöffnet. Straßen mussten nicht gesperrt werden.

"Wir haben das Objekt durchsucht und nichts Verdächtiges gefunden", sagte ein Sprecher in der Nacht. Mehr Einzelheiten teilte die Polizei zunächst nicht mit.

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Erst im November gab es in Chemnitz eine ganze Reihe von Bombendrohungen. Sie richteten sich gegen das Jugendamt im Moritzhof (TAG24 berichtete).

Bei der sechsten Drohung konnte die Polizei eine eine 34-jährige Frau auf frischer Tat in der Nähe einer Telefonzelle fassen.

Gegen das Einkaufscenter Sachsen-Allee gab es zuletzt am 29. Dezember 2016 eine Bombendrohung. Ein 36-Jähriger war dafür und auch für eine Drohung am 30. Dezember gegen die Galerie Roter Turm vom Amtsgericht Chemnitz zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem wurde er zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Update 15 Uhr:

Die Sachsenallee musste am Samstag erneut geräumt werden. Hunderte Kunden und Mitarbeiter mussten raus. Es war offenbar eine Bedrohung beim Center-Management eingegangen. Ob es sich schon wieder um eine Bombendrohung handelt, ist noch unklar.

Die Polizei fand in dem Einkaufszentrum nichts Verdächtiges.
Die Polizei fand in dem Einkaufszentrum nichts Verdächtiges.  © Jan Härtel

Titelfoto: Jan Härtel

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