Tote Schwäne vom Schloßteich: Wird jetzt das Füttern verboten?

Schönes Wetter? Raus zum Grillen! Tolle Sache, nur ihren Müll lassen viele einfach liegen.
Schönes Wetter? Raus zum Grillen! Tolle Sache, nur ihren Müll lassen viele einfach liegen.

Chemnitz - Nachdem auch der letzte Schwan vom Schloßteich gestorben ist, bleibt die Frage nach der Todesursache noch immer offen.

Eine Obduktion des Tieres wurde nicht in Auftrag gegeben. Tierfreunde vermuten, dass die Schwäne am mitgebrachten Essen und den Resten der Schlossteich-Besucher verendet sind. Sie fordern Verbotsschilder.

Die Stadt lässt auf TAG24-Anfrage mitteilen, dass man sich in Sachen Füttern und Müllbeseitigung darauf verlasse, dass jeder seine Sachen wegräumt. "Am Schlossteich, wie in anderen Grünanlagen auch, appellieren wir an den normalen Menschenverstand und das nicht nur wegen eventueller Fütterung von Wildvögeln, sondern vor allem wegen der ’Hinterlassenschaften‘ nach Grillpartys."

Verbotsschildern erteilt das Rathaus eine Abfuhr. "Das Aufstellen von Schildern im öffentlichen Raum wird auf das absolut notwendige Minimum beschränkt. Eine permanente Reglementierung der Bevölkerung mit Schildern führt erfahrungsgemäß eher zum Verdruss, im Falle von Verbotsschildern geht dies oftmals mit Vandalismus einher."

Der Schwanenpapa wurde tot im Schloßteich gefunden.
Der Schwanenpapa wurde tot im Schloßteich gefunden.  © Maik Bohn

Titelfoto: Maik Bohn


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