Chemnitzer kämpfen für eine neue Schwimmhalle

Initiator Thomas Ebell (54) freut sich über viel Zustimmung zur 
50-Meter-Bahn.
Initiator Thomas Ebell (54) freut sich über viel Zustimmung zur 50-Meter-Bahn.  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Mega-Erfolg für die Schwimmhallen-Petition am Eissportkomplex: Schon vier Tage nach der Online-Freischaltung haben bereits rund 1200 Chemnitzer unterzeichnet.

Überregional sind es sogar mehr als 1.700 Stimmen!

"Und da sind die zahlreichen Unterstützer auf den Unterschriftensammelbögen noch gar nicht berücksichtigt", freut sich Initiator Thomas Ebell (54), Vizepräsident Wasserball im Schwimmclub Chemnitz.

Jetzt schöpfen die Sportler neue Hoffnung, dass der Stadtrat die gewünschte 50-Meter-Schwimmhalle am Eissportzentrum absegnet.

Kosten: Etwa 15 Millionen Euro.

Im Dezember hatte das Gremium lediglich eine 25-Meter-Bahn auf dem Gelände des Bernsdorfer Freibades (13,1 Millionen Euro) bewilligt. Für die Sportler zu wenig.

Eine 50-Meter-Bahn soll den Olympiastützpunkt aufwerten.
Eine 50-Meter-Bahn soll den Olympiastützpunkt aufwerten.  © Uwe Meinhold

Bei einem Bestand von 3250 Quadratmetern Wasserfläche in Hallenbädern fehlen gemessen an der Einwohnerzahl etwa 500 Quadratmeter.

Einige Unterstützer aus der Politik hat die Petition bereits sicher. Stadtrat Andreas Marschner (36, CDU) sitzt im Petitionsausschuss: "Die Petition ist nicht chancenlos. Wir haben doch das Geld. Die Schwimmhalle wäre eine Aufwertung des Olympiastützpunktes."

Auch die Fraktions-Chefin der Linken, Susanne Schaper (38), ist für die 50-Meter-Bahn: "Der Standort Bernsdorf wäre aber in kürzerer Zeit schneller umsetzbar gewesen."

Wer auch unterschreiben will, findet die Petition online.

Susanne Schaper (38), Chefin der Fraktion Die Linke und Stadtrat Andreas Marschner (36, CDU) unterstützen die Petition.
Susanne Schaper (38), Chefin der Fraktion Die Linke und Stadtrat Andreas Marschner (36, CDU) unterstützen die Petition.  © Haertelpress/Harry Härtel, Uwe Meinhold

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