In Chemnitz: Seelsorger suchen neue Helfer mit offenen Ohren

Chemnitz - Die Stadtmission Chemnitz sucht neue Helfer für eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Telefonseelsorge.

Die Ausbildung zum Telefonseelsorger dauert acht Monate. Helfer können sich bei der Stadtmission Chemnitz bewerben.
Die Ausbildung zum Telefonseelsorger dauert acht Monate. Helfer können sich bei der Stadtmission Chemnitz bewerben.  © dpa/Michael Kappeler

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes informierte Iris Ciesielski (54), Leiterin der Telefonseelsorge, Donnerstag über die Besonderheiten dieser Tätigkeit.

Pro Schicht - etwa vier Stunden - klingelt das Telefon fünf- bis zehnmal. "Mal dauert ein Telefonat nur kurz, dann braucht ein Anrufer eine Stunde Trost oder Ermutigung. Insgesamt führen wir in Chemnitz circa 5000 Gespräche pro Jahr", so die Seelsorgerin.

Die Anrufer sind meist zwischen 50 und 70 Jahren alt, die meisten haben schlicht niemanden, mit dem sie reden können.

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Seit Anfang des Jahres gibt es außerdem einen Internet-Chat, hier melden sich jüngere Menschen zwischen 20 und 30 Jahren.

"Im Januar 2020 beginnt unser Kurs, wir suchen zehn bis zwölf Frauen und Männer. Derzeit arbeiten 50 Helfer in der Telefonseelsorge", erklärt Iris Ciesielski.

Wer sich von der Aufgabe angesprochen fühlt, meldet sich bei der Stadtmission Chemnitz unter Tel.: 0371/4 04 64 34.

"Die Telefonseelsorge ist ein sehr erfüllendes Ehrenamt", sagt Iris Ciesilski (54), Leiterin der Telefonseelsorge der Stadtmission Chemnitz.
"Die Telefonseelsorge ist ein sehr erfüllendes Ehrenamt", sagt Iris Ciesilski (54), Leiterin der Telefonseelsorge der Stadtmission Chemnitz.  © Peter Zschage

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