Sex-Attacke auf Anwärterin in Polizeischule? Ermittlungen eingeleitet

Auf diesem Gelände der Bereitschaftspolizei soll es zu der Sex-Attacke 
gekommen sein.
Auf diesem Gelände der Bereitschaftspolizei soll es zu der Sex-Attacke gekommen sein.  © Harry Härtel/Haertelpress

Chemnitz - Sex-Skandal in der Polizeischule? Unter Chemnitzer Polizei-Azubis soll es vergangenen Montag zu einer Sex-Attacke gekommen sein - die Ermittlungen laufen.

Der 27. Februar war ein Tag zum Feiern für die Absolventen der Polizeifachschulen Chemnitz und Leipzig: 191 ehemalige Schüler wurden in Leipzig zu Polizeimeistern ernannt.

Doch was geschah abends in der Chemnitzer Außenstelle? Fakt ist: Eine Polizeianwärterin erstattete Anzeige bei ihren Vorgesetzten, meldete einen "sexuellen Übergriff".

Wie schwer der Vorfall war, ob es sich um eine Belästigung oder gar eine Vergewaltigung handelte, wollte am Mittwoch noch niemand sagen.

Aber: Es waren mindestens zwei junge Kollegen beteiligt. Stefan Walther (42), Sprecher des Präsidiums der Bereitschaftspolizei, bestätigte: "Es hat einen Vorfall gegeben, der derzeit strafrechtlich geprüft wird. Die Tatverdächtigen wurden mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert."

Und: „Durch die Polizeidirektion Chemnitz werden entsprechende Ermittlungen gegen Polizeimeisteranwärter geführt." Die Polizeidirektion Chemnitz äußerte sich auch nicht weiter, Sprecherin Jana Kindt bestätigte lediglich: "Ja, wir ermitteln." Das Opfer wurde - zumindest körperlich - nicht verletzt.

Die Polizeifachschule steht auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei an der Max-Saupe-Straße im Stadtteil Ebersdorf.

Titelfoto: Harry Härtel/Haertelpress


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