So soll das "Gunzenhauser" noch bekannter werden

OB Barbara Ludwig (55, SPD) verriet die Pläne für 2018, um das Gunzenhauser noch bekannter machen.
OB Barbara Ludwig (55, SPD) verriet die Pläne für 2018, um das Gunzenhauser noch bekannter machen.  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Renommee und ein bisschen Großstadt-Glanz verbreitet das "Gunzenhauser"-Museum schon. Aber: So richtig angekommen ist es in Chemnitz auch nach 10 Jahren noch nicht.

Jetzt hat Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (55, SPD) Pläne vorgestellt, wie man das Museum noch bekannter machen will.

Bisher hatte Ingrid Mössinger (75) die Fäden in der Hand, ab dem 1. Mai 2018 wird sie vom Kunsthistoriker Dr. Frédéric Bußmann (43) abgelöst.

Im Rathaus schaut die OB ganz genau hin, wenn es um das für rund zehn Millionen Euro sanierte, kulturelle Aushängeschild der Stadt geht. Für 2018 kündigte sie jetzt nach Anfrage der CDU-Stadträtin Ines Saborowski (50) an: "Anlässlich der 875-Jahr-Feier von Chemnitz wird erst mal der komplette Bestand von Otto Dix zu sehen sein."

Das sind mehr als 400 Werke. Ludwig stellt klar: "Die Erwartungen an das Museum Gunzenhauser sind sehr hoch." Aber: "Die Zahl der Besucher ist ausstellungsabhängig."

Deswegen soll die Werbung in sozialen Netzwerken verstärkt werden. Zumindest die Mundpropaganda sollte schon weltweit funktionieren - unter den Besuchern tummelten sich bereits Touristen aus Papua-Neuguinea, Australien, den Amerikanischen Jungferninseln und dem Libanon.

Außerdem sind weitere Leihgaben aus Museen in der ganzen Welt geplant. Seit 2016 bekam das Museum - inklusive der für 2018 geplanten Aktionen - 111 Leihgaben.

Selber schickte man 90 Werke an 26 verschiedene Partner-Museen auf die Reise.

Mit Werken von berühmten Künstlern - hier die Ausstellung von Fritz Ascher - sollen noch mehr Touristen angelockt werden.
Mit Werken von berühmten Künstlern - hier die Ausstellung von Fritz Ascher - sollen noch mehr Touristen angelockt werden.  © Sven Gleisberg
2007 wurde das Museum im alten Sparkassen-Gebäude am Falkeplatz eröffnet.
2007 wurde das Museum im alten Sparkassen-Gebäude am Falkeplatz eröffnet.  © Jan Woitas/dpa

Titelfoto: Jan Woitas/dpa, Uwe Meinhold


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