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Mit Kopfgeld! "Künstlergruppe" stellt Demo-Teilnehmer an Pranger

"Zentrum für politische Schönheit" sucht rechte Demonstranten

Eine Webseite sorgt in Chemnitz für Aufruhr: Eine Künstlergruppe sucht nach rechten Demo-Teilnehmern.

Chemnitz - Eine Webseite sorgt in Chemnitz für Aufruhr: Die selbsternannte Künstlergruppe "Zentrum für politische Schönheit" stellt in einem "Katalog der Gesinnungskranken" Teilnehmer von Demos in Chemnitz an den Pranger.

Diese Demo-Teilnehmer wurden laut der Website bereits identifiziert.
Diese Demo-Teilnehmer wurden laut der Website bereits identifiziert.

Auf der Seite soko-chemnitz.de fordern die Aktivisten dazu auf, Kollegen, Nachbarn und Bekannte, die vielleicht auf einer der vergangenen Demos waren, zu identifizieren. Es wurden sogar "Kopfgelder" ausgelobt.

"Während normale Menschen arbeiten, treiben tausende Arbeitnehmer oder Staatsdiener Ausländer durch Chemnitz, attackieren Presse und Polizeibeamte und grüßen Hitler. Was würde ihr Chef wohl dazu sagen?

Um das herauszufinden, haben wir 3 Millionen Bilder von 7.000 Verdächtigen ausgewertet. Das Ziel: den Rechtsextremismus 2018 systematisch erfassen, identifizieren und unschädlich machen", steht auf der Seite dazu.

In der Erklärung heißt es weiter: " Denunzieren Sie noch heute Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten und kassieren Sie Sofort-Bargeld. Helfen Sie uns, die entsprechenden Problemdeutschen aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst zu entfernen." Angeblich wolle die Seite mit der Aktion die Strafverfolgungsbehörden des Freistaates Sachsen unterstützen. Auf der Seite ist auch ein Logo der Marketingkampagne "So geht Sächsisch" zu sehen.

Im Rosenhof haben die Aktivisten in einem Laden "Fahndungsplakate" aufgehängt.
Im Rosenhof haben die Aktivisten in einem Laden "Fahndungsplakate" aufgehängt.

Damit nicht genug: In einem Geschäft im Rosenhof hängten die Aktivisten insgesamt 15 "Fahndungsplakate" aus.

Mittlerweile hat die sächsische Staatsregierung reagiert. Weil auf der Seite auch das Logo der Kampagne "So geht sächsisch" abgebildet ist, wird es eine Abmahnung geben. "Darin steht die Aufforderung, das von der Website zu entfernen", so Regierungssprecher Ralph Schreiber (47) zu TAG24. "Das ist kein Teil der Kampagne und wird auch nicht darüber gefördert."

Ende August war ein Chemnitzer (35) nach einer Messerattacke, die mutmaßlich von einem oder mehreren Asylbewerbern begangen wurde, ums Leben gekommen. Danach fanden in der Stadt mehrfach zu Demonstrationen durch rechtsextreme Gruppen gekommen.

Das "Zentrum für politische Schönheit" ist bereits in der Vergangenheit durch extreme Protestaktionen aufgefallen: Vor einem Jahr hatte die Gruppe direkt vor dem Grundstück von Björn Höcke, Landeschef der AfD in Thüringen, 24 Betonstelen errichtet, die an das Berliner Holocaust-Mahnmal erinnern sollten (TAG24 berichtete).

Update, 14.50 Uhr:

Nun hat sich auch die GGG zu Wort gemeldet, der der Laden im Rosenhof gehört, in dem die Aktivisten Plakate angebracht haben. Das Geschäft sei als Popup-Store für die Dauer von wenigen Wochen angemietet worden, teilte GGG-Sprecher Erik Escher (37) auf Anfrage mit. "Durch die Aushängung von selbst kreierten "Fahndungsplakaten", was für uns als Vermieter im Vorfeld nicht erkennbar war, sehen wir den vertraglich vereinbarten Nutzungszweck verletzt und beenden die Überlassung der Gewerbefläche umgehend", so Escher.

Update, 15 Uhr:

Inzwischen hat die Polizei die Tür des Ladens im Rosenhof notgeöffnet und die Plakate entfernt.

Bei einem Polizeieinsatz wurde der Laden geöffnet und anschließend die Plakate entfernt.
Bei einem Polizeieinsatz wurde der Laden geöffnet und anschließend die Plakate entfernt.
Per Kopfgeld suchen die Aktivisten nach Demo-Teilnehmern.
Per Kopfgeld suchen die Aktivisten nach Demo-Teilnehmern.

Fotos: Screenshot/ soko-chemnitz.de, Peter Zschage, Haertelpress, Screenshot/Soko-chemnitz.de

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