Hier nimmt die Polizei den mutmaßlichen Hurenmörder vom Sonnenberg fest

In einem Video der ungarischen Polizei sieht man, wie der mutmaßliche Mörder von Zivilbeamten abgeführt wird.
In einem Video der ungarischen Polizei sieht man, wie der mutmaßliche Mörder von Zivilbeamten abgeführt wird.

Chemnitz - Im vergangenen Oktober erschütterte der Mord an einer Prostituierten (25) den Sonnenberg. Nach der Festnahme des mutmaßlichen Mörders (19) in Ungarn (TAG24 berichtete), hat die Polizei nun grausame Details zu dem Verbrechen genannt.

Insgesamt 81 mal soll der 19-Jährige auf sein Opfer eingestochen haben, das geht aus einem Bericht der ungarischen Polizei auf deren offizieller Internetseite hervor. Die 25-Jährige wurde Ende Oktober in einer Wohnung in der Zietenstraße entdeckt. Sie soll zu diesem Zeitpunkt bereits 24 Stunden tot gewesen sein.

Unklar ist noch, in welchem Verhältnis das Opfer und der Tatverdächtige zueinander standen.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Chemnitz hatten sich bislang mit Einzelheiten zu den Tat zurückgehalten.

Wie die Freie Presse berichtet, stammt der mutmaßliche Täter aus dem Osten Ungarns, aus einer Gegend nicht weit entfernt von der Grenze zur Slowakei und der Ukraine. Auch das Opfer kam aus Ungarn. Deswegen hatte die sächsische Polizei die ungarischen Behörden eingeschaltet. Der Täter wurde mit einem europäischen Haftbefehl gesucht und am 6. Januar in Nyíregyháza festgenommen. Die Verhaftung des Mannes wurde in einem kurzen, offiziellen Video festgehalten (siehe oben).

Der 19-Jährige soll nun nach Deutschland ausgeliefert werden.

Die junge Frau wurde tot in einer Wohnung in der Zietenstraße gefunden.
Die junge Frau wurde tot in einer Wohnung in der Zietenstraße gefunden.

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