Sorgenboulevard startet durch! Konsum eröffnet im Rosenhof

1995 verschwanden die
letzten Insignien einstiger
DDR-Einkaufskultur aus
Chemnitz. Im Herbst kehrt
der Konsum Leipzig zurück.
1995 verschwanden die letzten Insignien einstiger DDR-Einkaufskultur aus Chemnitz. Im Herbst kehrt der Konsum Leipzig zurück.  © Harry Härtel/Haertelpress

Chemnitz - Der Rosenhof steht vor einer neuen Blüte: Der Sorgenboulevard startet durch. Die Investitionen der GGG zahlen sich aus. Fast alle Läden sind vermietet - und ein alter Bekannter öffnet bald seine Pforten.

Konsum-Comeback in Chemnitz: Im Herbst will die Leipziger Konsumgenossenschaft ihr Ladengeschäft im Rosenhof eröffnen.

„Über die Details wollen wir im August die Öffentlichkeit informieren“, sagt Konsum-Marketing-Chef Matthias Benz (33).

Chemnitz profitiert vom Expansionskurs der Leipziger Konsum-Genossenschaftler. Die investieren in diesem Jahr rund 3,7 Millionen Euro in neue Standorte. Neben Chemnitz bekommt auch Halle seinen Konsum zurück.

Der Rosenhof galt lange als ein Sorgenkind in der Chemnitzer City. Wenige Passanten, leere Geschäfte. Die GGG hatte Ende 2016 die Rosenhof-Arkaden für 2,4 Millionen Euro sanieren lassen. „Es ist nur noch eine Gewerbefläche frei“, so die GGG. Und auch dafür gebe es schon Interessenten.

Die Stadt unterstützt die Wiederbelebung, hat sich bis Ende 2018 mit ihrem Kulturhauptstadtbüro eingemietet. Aus dem Büro wird später der Durchgang zum Getreidemarkt. Dort entsteht für 20 Millionen ein Wohn- und Geschäftshaus nebst Tiefgarage.

Um barrierefrei zwischen Rosenhof und Getreidemarkt flanieren zu können, soll ein Lift am hinteren Ausgang des jetzigen Kulturhauptstadtbüros entstehen, so Baudezernent Michael Stötzer (44, Grüne).

GGG-Chefin Simone
Kalew (56)
machte 2,4 Millionen
Euro für
die Sanierung der
Läden im Rosenhof
locker. Eine Investition,
die sich
auszahlt.
GGG-Chefin Simone Kalew (56) machte 2,4 Millionen Euro für die Sanierung der Läden im Rosenhof locker. Eine Investition, die sich auszahlt.  © Peter Zschage

Titelfoto: Peter Zschage


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